e-mail
Kommunikation per E-Mail ist zeitgemäß und
hat den herkömmlichen
Brief und das Fax in vielen Bereichen abgelöst. Unternehmen wie
Privatpersonen können von erheblichen Vorteilen profitieren, Zeit sparen,
Kosten senken und einiges mehr. Aber es sind auch einige Dinge zu beachten. Worauf
Sie achten sollten und eine Beispielkonfiguration eines verbreiteten E-Mail Programms
finden Sie hier.
- Allgemein - E-Mail für Dich?
- E-Mail Beispieleinrichtung mit Outlook® Express
Allgemein - E-MAIL FÜR DICH?
Die Vorteile im Überblick
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Blitzschneller Informationsaustausch - Informationen und Daten sind weltweit
innerhalb weniger Sekunden beim Empfänger. Dadurch sind extrem kurze Reaktionszeiten,
z. B. bei Nachfragen, möglich.
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Geringe Kosten - sie sind bei "normalen" E-Mails (entsprechen etwa
1-3 herkömmlichen DIN A4-Seiten) kaum messbar.
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An die E-Mail können beliebige andere Dateien "angehängt" werden
("Attachments"), dies entspricht den beigefügten Anlagen beim
Briefverkehr. Dabei ist es egal, um welche Art von Dateien es sich handelt -
Grafiken, Sounds - alles kein Problem.
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Die Verwaltung Ihres elektronischen Schriftverkehrs lässt sich viel
angenehmer verwalten, mit dem lästigen Lochen, Klammern und Abheften ist,
zumindest zum Teil, Schluss. Jede gängige E-Mail-Software (z. B: "Outlook® Express")
stellt alle notwendigen Funktionen ähnlich dem Datei-Manager "Windows® Explorer" zur
Verfügung.
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Worauf Sie achten sollten
Eine E-Mail ist kein Brief, sondern eine Postkarte.
Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Im Prinzip kann auf jedem Server,
das sind die Computer, die die E-Mails vom Absender bis zum Empfänger weiterleiten,
mitgelesen werden. Aber zu Paranoia besteht kein Anlass. Allein schon die Vielzahl
der täglich weltweit versendeten E-Mails - schätzungsweise hunderte
von Millionen - gewährleistet rein praktisch schon eine gewisse Anonymität.
Sicherheitsrelevante oder interne Informationen gehören nichts
ins Netz!
Egal, was sie an anderer Stelle lesen, hören oder sehen: Es gibt keine
hundertprozentige Sicherheit bei der elektronischen Datenübertragung. Zwar
ist sind die Sicherheitsvorkehrungen heutzutage schon hoch entwickelt, aber wenn
es gezielt darauf angelegt wird, kann jede Schutzmaßnahme umgangen werden.
Generell gilt einfach: Betriebsinterne oder sehr persönliche Daten sollten
Sie im Zweifelsfall lieber auf einem sichereren Wege übermitteln.
Da es den Datenschutz ja nicht erst seit Erfindung des Internets gibt, sollten
Sie die gleichen Sicherheitsüberlegungen anstellen wie vorher auch. Die
Kernfragen lauten einfach "Wer könnte an meine Daten wollen" und "Wie
schütze ich mich dagegen?"
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Da Sie sich vermutlich nicht im Fadenkreuz von NSA,
CIA oder FBI befinden und Ihre Konkurrenz nicht mit Richtantennen ums Gebäude schleicht, bieten
folgende Methoden einen in den meisten Fällen ausreichenden Schutz:
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Verschlüsselungsprogramme wie z. B. GNU Privacy Guard
bieten einen ausreichenden Schutz, wenn nicht gerade Geheimdienste
oder andere Profis hinter Ihren Daten her sind. Das Prinzip: Absender und Empfänger
vereinbaren einen Schlüssel, also einen Zahlen- und Buchstaben-Code. Die
erhaltenen Dateien lassen sich nur öffnen, wenn der Empfänger den korrekten
Code verwendet.
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Beachten Sie bitte auch die rudimentärsten Dinge, wie z. B. Ihre Mails
auch an den richtigen Empfänger zu schicken. Viele ahnen gar nicht, was
alles an Irrläufern bei bekannten und verbreiteten Namen wie z. B. Goldmann
ankommt.
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Wenn Sie an Ihre E-Mails "Attachments" anhängen, beachten
Sie folgende Besonderheit: Einige Programm-Versionen von "Word für
Windows®" legen ein merkwürdiges
Speicherverhalten an den Tag. Textpassagen, die Sie am Bildschirm löschen,
werden nicht wirklich aus dem Dokument entfernt. Dies passiert z. B. dann, wenn
Sie einen Brief an Firma A schreiben, diesen anschließend als Vorlage für
einen Brief an Firma B verwenden und "nur" Adresse, Inhalt usw. austauschen
(löschen oder überschreiben).
Als Faustregel gilt: Eine DIN A4-Seite Text als "Word"-Dokument entspricht
etwa 10 bis 15 Kilobyte. Sind es 20, 30 oder mehr, besteht die Wahrscheinlichkeit,
dass augenscheinlich gelöschte Textpassagen noch im Dokument vorhanden sind.
Diese können mit diversen Texteditoren gelesen werden, und Sie möchten
doch sicher nicht, dass Ihre Konkurrenz auf diese Weise an Informationen aus
Ihrem Betrieb gelangt?
Abhilfe: Kopieren Sie Ihren gesamten Text in die Zwischenablage, öffnen
Sie ein neues Dokument und fügen Sie den Inhalt der Zwischenablage komplett
(z. B. mit Adressfeld, Betreffzeile...) ein. Dann haben Sie inhaltlich wirklich
nur das im Dokument, was Sie auch sehen. Das alles können Sie aber viel
besser dadurch vermeiden, indem Sie "sauber", d. h. mit Formatvorlagen,
arbeiten. Dabei richten Sie sich für jede Art von Dokument einmalig ein
Blanco-Exemplar ein, das aus Inhalten (die immer gleich bleiben, z. B. bei Briefen
die Absenderangaben) und Platzhaltern (die sich ändern, z. B. Empfänger
oder Betreffzeile) besteht.
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Generell sollten Sie sich angewöhnen, vor dem
Austausch von Dateien mit Ihrem Gegenüber zu vereinbaren, in welchem Format
dies geschehen soll. Es gibt mittlerweile dermaßen viele Programme und
Programmversionen, dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass die Dateien
beim Empfänger nicht gelesen werden können. Dazu gibt es ja auch noch
die "Windows®"-Welt
und die "MacIntosh®"-Welt
(neben einigen weiteren), was den Datenaustausch zusätzlich erschweren kann.
Aber auch hier gibt es einfache Lösungen, so genannte "systemübergreifende
Standards", die viele Computersysteme verstehen. Im Bereich Textverarbeitung
empfiehlt sich das RTF-Format (Sie erreichen es im Untermenü von "Datei
- Speichern"), bei Tabellenkalkulationsprogrammen oder Datenbanken hat sich
der Export "Text mit Tabulatoren getrennt" bewährt. Hauptsache
aber ist, Sie vereinbaren vor dem Datenversand das gemeinsam zu benutzende Format.
Und das tun sie am einfachsten? Richtig - per E-Mail oder Telefon.
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Vorsicht vor Viren!
Die meisten sogenannten Viren sind "nur" lästig,
ihre Entfernung kostet aber oftmals einiges an Aufwand und Zeit. Aber es gibt
natürlich auch die großen
Kaliber, die einen Computer oder ein ganzes System in die Knie zwingen können.
Dieses Thema habe ich auf der Seite "Viren & Co." etwas
ausführlicher
behandelt. Hier ein, zwei einfache Verhaltensregeln, die helfen können,
viel Zeit und Ärger zu ersparen:
- Öffnen Sie keine Dateien ("Attachments")
von Personen, die Sie nicht kennen.
- Wenn Sie bestimmte Dateien im Internet suchen,
laden Sie diese am besten von Sites, die Sie kennen, oder die aufgrund von Seriosität
und Bekanntheitsgrad vertrauenswürdig sein müssten.
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Vorsicht SPAM!
Viel häufiger als Viren treten sogenannte SPAM-E-Mails
auf. In diesen werden meist Ausdauerpillen, Gliedmaßenvergrößerungen,
teure Uhren und sonstige Dinge des täglichen Bedarfs angepriesen, die man
eigentlich gar nicht haben will ... Diese Mails verstopfen das Postfach und nerven.
Die Versender leiden offensichtlich an einer Art Kommunikationsstörung und
sind häufig in
der Nähe krimineller Computernutzer zu finden. Schützen Sie sich vor
SPAM:
- Überlegen Sie genau, wem Sie Ihre E-Mail Adresse geben
und auf welcher Internetseite Sie diese hinterlassen.
- Sollten Sie selbst eine Internetseite betreiben, geben Sie Ihre
Mailadresse nicht in Form von Text an.
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Vorsicht PHISHING!
Als Phishing (fisching = ich angel mir meinen Lebensumterhalt)
bezeichnet man Mails, die
angeblich vom Betreiber eines Onlinedienstes kommen. Typischerweise
sind dies Banken, Auktionshäuser etc., im Grunde alle, bei denen es um Konten
geht, die einen Geldfluss veranlassen können. In diesen Mails werden Sie
aufgefordert, Ihre Kontodaten zu ändern, zu bestätigen oder ähnliches
und evtl. auch noch eine Transaktionsnummer anzugeben. Die Mail sieht zwar so
aus, als sei sie von Ihrer Bank, in Wahrheit ist allerdings alles gefälscht
und die angebliche Bankseite, auf der Sie Ihre Daten hinterlassen, gehört
einem armen Menschen, der ganz viel Geld braucht und nicht arbeiten möchte.
Tipps:
- Ihre Bank versendet in der Regel keine derartigen Mails, im
Zweifel fragen Sie telefonisch nach.
- Grundsätzlich sollten Sie skeptisch sein, wenn Sie zur Änderung
irgendwelcher Kontodaten per Mail aufgefordert werden.
- Wenn Sie trotzdem auf die enthaltenen Links klicken, sehen
Sie sich den Domainnamen einmal genau an.
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Bei großen Datenmengen Kosten im Auge
behalten.
Beachten Sie, sich beim Versenden sehr großer
Dateien (z. B. Bilder, Sounds) vorher über ggfs. anfallende Kosten zu informieren.
Bei vielen Providern (= Internetanbindungs-Dienstleister) wird neben einer monatlichen
Grundgebühr
nach den versendeten Datenmengen abgerechnet. Und natürlich dauert die Verbindung
entsprechend länger, was, solange noch keine "Flatrate" (= monatlicher
Einheitspreis für Internet-Nutzung) verwendet wird, auch Kosten verursacht.
Auch unter dem Aspekt Zeitersparnis ist die Verwendung von Komprimierungsprogrammen
sehr zu empfehlen, da sie die Dauer der telefonischen Verbindung deutlich reduzieren.
Beachten Sie dabei:
- Hat mein Gegenüber die entsprechende Software
zur Dekomprimierung?
- Oder kann mein Programm ein sich selbst entpackendes
Archiv erzeugen, das sich beim Empfänger durch einen Doppelklick selbständig
dekomprimiert?
- Versenden Sie nicht unaufgefordert große Dateien, wie z. B. diese neckischen
elektronischen Weihnachts- und Geburtstagsgrüße. Durch lange Übertragungszeiten
oder andere Effekte (Virengefahr, der Computer wird langsamer, weil er zusätzliche
Rechenoperationen durchführen muss) erreichen Sie beim Empfänger oftmals
das Gegenteil der ursprünglich gemeinten guten Laune.
Und nun: viel Erfolg und Freude im Netz der Netze - dem Internet!
Thorsten Korsch (2000-03), erweitert Jens Berggren (2006-05)
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E-Mail Beispieleinrichtung mit Outlook Express
Im folgenden will ich Ihnen die Konfiguration eines
E-Mail Programms zeigen. Im Beispiel wird das Programm Outlook® Express verwendet,
welches wohl auf jedem Windows®-PC verfügbar ist.
Vorbedingung ist natürlich, dass Sie bereits über ein Konto bei einem Provider verfügen. Hier gibt es auch jede Menge kostenlose
Dienste, die allerdings Werbung in die Mail einbinden.
Und hier geht es los:
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Starten Sie Outlook® Express über das
Startmenü. Sollten Sie dieses Programm bisher
noch nicht geöffnet haben, startet jetzt automatisch ein Assistent, der
fast alle notwendigen Informationen abfragt.
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Zunächst werden Sie nach Ihrem Namen gefragt, dieser erscheint beim Empfänger
der Mail als Absender (hier können Sie auch z. B. Familie Musterfamilie
angeben), danach erfolgt die Angabe Ihrer E-Mail Adresse.
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Nachdem Sie auf Weiter geklickt haben, werden die Mailserver abgefragt. Im oberen
Bereich können Sie die Art des Posteingangsservers festlegen. In der Regel
ist dies ein POP3-Server, alternativ können
Sie hier IMAP wählen,
wenn Ihr Provider IMAP-Server zur Abholung betreibt. Beispiel für die Servernamen:
"pop.posteingangsserver.com" und "smtp.postausgangsserver.com".
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Im nächsten Fenster sind die Kontodaten wie Kontonamen und das
Passwort einzugeben, hier können Sie noch den Haken bei "Kennwort speichern"
setzen, um nicht bei jedem Sende- und Empfangsvorgang nach dem Passwort gefragt
zu werden.
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Jetzt noch ein- zweimal auf Weiter bzw. Fertigstellen
klicken und das war's.
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Bei den meisten Internetprovidern müssen Sie jetzt allerdings noch einstellen,
dass der versendende Mailserver eine Authentifizierung erfordert. Dies tun Sie
unter Extras, Konten, hier auf den Reiter "E-Mail" und einen Doppelkick
auf das neu angelegte Konto. Hier gehen Sie auf den Reiter "Server" und
setzen einen Haken bei "Server erfordert Authentifizierung" im Abschnitt
Postausgangsserver:
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Eine weitere Option, die Sie setzen sollten, ist das E-Mail Format. Es kann zwar
ganz schick sein, HTML-Mails zu versenden, bei vielen kommt diese aber nicht
so an, wie Sie sie sehen / erstellen.
Das E-Mail-Format setzen Sie unter Extras > Optionen > Senden. Hier sollten
Sie
"Nur-Text" wählen.
Das war's!
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